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Die SVP Seegräben feierte ihr 50-jähriges Bestehen

In Anwesenheit von über 80 Mitgliedern und Gästen aus nah und fern, durfte die SVP Seegräben kürzlich ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Damit ist sie die jüngste SVP-Sektion im Bezirk Hinwil, denn andere SVP-(Nachbar-) Sektionen (früher BGB) haben zum Teil schon das 100-jährige Bestehen hinter sich.

Zu Beginn gedachte die Festgemeinde des kurz zuvor verstorbenen Nationalrates Fredi Heer, der die SVP Seegräben schon an ihrer GV besucht hatte und vor zwei Jahren in Seegräben die 1. Augustrede hielt.

Einen würdigen Übergang zum eigentlichen Festakt bot der Jodler-Club Seerösli aus Wetzikon mit einem passenden Lied. Der Jodler-Club, dem auch zwei Seegräbner SVP-Mitglieder angehören, hat das ganze Fest mit seinen Beiträgen wunderbar bereichert.

Die Gäste mussten ihr Kommen keineswegs bereuen, denn neben den kulturellen Darbietungen sorgten mehrere humorvoll gestaltete Grussbotschaften für beste Unterhaltung.

Dass auch eine währschafte Verpflegung nicht fehlen durfte, gehörte selbstverständlich dazu. Im Service zeigte die Seegräbner Männerriege ihr Geschick und ausreichend Kondition auch in diesem Einsatzbereich.

Neben dem Präsidenten der SVP Seegräben, Philipp Kunz, und dem als OK-Präsident verantwortlich zeichnenden Alt-Kantonsrat Hans Heinrich Heusser, waren gleich mehrere Präsidenten anwesend, die mit ihren launigen Grussbotschaften für heitere Stimmung sorgten und zugleich auch zum Nachdenken anregten.

So hob beispielsweise René Schweizer, Präsident der SVP Bezirk Hinwil die Bedeutung hervor, dass die SVP in allen elf Gemeinden des Bezirks mit aktiven Sektionen präsent sei.

Der Seegräbner Gemeindepräsident Marco Pezzatti (FDP) wiederum würdigte das Engagement der Zürcher SVP für ihre lokalen Behördenmitglieder, insbesondere dann, wenn diese wie beim damaligen Vorgehen zur Unterbringung zugewiesener Asylsuchender in die Kritik und unter starken öffentlichen Druck geraten.

Indem er diesen „Faden“ aufnahm, hob sodann SVP-Kantonalpräsident Domenik Ledergerber die Problematik hervor, dass immer mehr Gemeinden durch die gesteigerte Zuweisung von Asylanten bei deren Unterbringung überfordert seien.

Für die SVP Seegräben eine ausserordentliche Ehre bedeutete die Anwesenheit des Präsidenten der SVP Schweiz, Nationalrat Marcel Dettling, der die Bedeutung der SVP-Ortssektionen für das Funktionieren der demokratischen Strukturen hervorhob. Er bezeichnete die Ortssektionen als „Kaderschmieden“, aus denen dereinst Politiker auf kantonaler und nationaler Stufe hervorgehen würden.

Beim Rückblick auf die 50-jährige Geschichte der SVP Seegräben wurden speziell die aussergewöhnlichen Verdienste des anwesenden Gründungspräsidenten, Ueli Jucker, hervorgehoben. Insgesamt waren zwölf SVP-Mitglieder anwesend, die in den ersten Jahren nach der Gründung der Partei beigetreten und dieser bis heute treu geblieben sind. Das älteste anwesende Gründungsmitglied konnte vor ein paar Monaten den 94. Geburtstag feiern.

Seit der Gründung führten acht Präsidenten, davon einer zwei Mal, die Partei an. Nicht weniger als 30 Mitglieder wirkten sich in diesem halben Jahrhundert im Vorstand mit. Ein Vorstand übrigens, der seit seiner Gründung nie weniger als fünf Personen umfasste.

Schliesslich darf die SVP Seegräben durchaus auch ein wenig stolz darauf sein, dass bis heute drei Gemeindepräsidenten sowie die bisher erste und einzige Gemeindepräsidentin aus ihren Reihen hervorgegangen sind.

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