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Martinihöck mit Nationalrat Martin Hübscher

Mit Nationalrat Martin Hübscher war ein «Teilzeit Seegräbner» zu Gast

Für einmal war der diesjährige «Martinihöck» der SVP Seegräben schon am 1. November und somit 10 Tage zu früh. In früheren Zeiten war der 11. November, also der Martinitag, das Datum an dem der «Zehnten», also die Steuern beziehungsweise die Zinsen abgeliefert werden mussten. Die Steuern waren auch an dieser Zusammenkunft ein wichtiges Thema, wenn auch nicht diejenigen, die für das laufende Jahr abgeliefert werden müssen, sondern diejenigen für das Jahr 2025. Um es vorwegzunehmen: In der heutigen Zeit reicht der «Zehnten» (also der zehnte Teil der Einnahmen), bei Weitem nicht mehr aus, um alle Steuern zu bezahlen.

Für den vor einem Jahr in den Nationalrat gewählten Martin Hübscher war es so etwas wie eine Rückkehr an den Ort seiner Berufsausbildung. Er absolvierte den ersten Teil seiner umfassenden
landwirtschaftlichen Ausbildung in unserer Gemeinde. Sein beruflicher Weg führte ihn bis zum Ing.-Agr. und zum Lehrer an der Landwirtschaftlichen Schule Strickhof sowie während über zehn
Jahren zum Präsidenten der Berufs-Prüfungskommission in der Landwirtschaft. Schon früh übernahm er die Leitung eines vielseitigen Landwirtschaftsbetriebs nahe dem Kanton Thurgau, auf dem die Lehrlingsausbildung einen hohen Stellenwert einnimmt.

Martin Hübscher erklärte anschaulich die Tätigkeit als Nationalrat und zeigte die riesige Themenvielfalt auf, mit der sich das Parlament zu befassen hat. Detailliert erläuterte er zudem die vier Volksabstimmungen vom 24. November mit den pro- und kontra-Standpunkten.

Geschäften der kommenden Gemeindeversammlung wird zugestimmt

Finanzvorstand Gemeinderat Patrik Jenal erläuterte den Stand des Budgets der Gemeinde für 2025 mit einem vorgesehenen Ertragsüberschuss von CHF 22’000. Erfreut nahm die Versammlung vom gemeinderätlichen Antrag Kenntnis, den Steuerfuss von 113% auf 111% zu senken. Diese Senkung um 2% entspricht dem Antrag, den die SVP schon vor zwei Jahren für das Budget 2023 gestellt hatte und die gemäss der seitherigen Entwicklung der Gemeindefinanzen auch problemlos zu verkraften gewesen wäre.

Angesichts der ausserordentlichen Erträge (gesetzlich vorgegebene, buchhalterische Neubewertung der gemeindeeigenen Liegenschaften) schliesst sich die SVP dem Antrag des Gemeinderates an, einen Betrag von gut 3,5 Mio Franken als Vorfinanzierung für den allfälligen Bau der Aatalbrücke zurückzustellen. Diese Zustimmung ist jedoch kein Präjudiz für die dannzumalige Haltung der SVP zu diesem Projekt, ist aber aus finanztechnischer Sicht sehr sinnvoll.

Politik, Geselligkeit und Verpflegung gehören bei der SVP zusammen

An diesem Höck im Cevi-Raum im ehemaligen Schützenhaus kamen die Geselligkeit und die Verpflegung nicht zu kurz. Als allseits geschätzte Spezialität wurde die «Gulaschsuppe» serviert. Während dem Dessert wurde die Zeit für weitere Gespräche intensiv genutzt und mit Nationalrat Martin Hübscher auch verschiedenste Anekdoten aus seiner Seegräbner Zeit ausgetauscht.

Parteipräsident Philipp Kunz konnte in seinem Ausblick auf das Jahr 2025 auf das 50-jahr Jubiläum verweisen, das die SVP Seegräben am 25. September an einem feierlichen Anlass mit prominentem Besuch begehen wird.

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